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Neuer Kreisvorsitzender

Fritz Ruf

Fritz Ruf bringt als erfahrener Ortsvorsitzender, langjähriger Kommunalpolitiker und stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kreistag die Qualitäten mit, um die Freien Wähler erfolgreich zu führen.

Wir wünschen ihm viel Erfolg!

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23. Mai

FW-Fachtagung

Kreisvorsitzender Franz X. Forman, Dr. Klaus Zeitler (SIREG), Reinhold Meier (BLLV), Bürgermeister Reinhard Streng, Bezirksrätin Gabi Schmidt, Gerhard Gronauer (BLLV)

Die „Regionalschule“ – Schulmodell des BLLV

Die rückläufigen Schülerzahlen und die Einführung der sechsstufigen Realschule führten dazu, dass die Hauptschule in Bayern ihre Schüler verliert. Das Gymnasium hat heute bereits mehr Schüler als die Hauptschule und letztere als Regelschule abgelöst.

Unter diesem Prozess leidet das Image der Hauptschule. Nach der frühen Auslese in der 4. Klasse wechseln überwiegend Schüler mit Leistungsschwächen und aus bildungsfernen Schichten an die Hauptschule. Die Abschlüsse der Hauptschule verlieren an Bedeutung. Die Folge sind unsichere Berufschancen und schlechte Aufstiegschancen, sinkende Motivation und vermehrte Disziplinprobleme. In der Bevölkerung sinkt die Akzeptanz dieses Schultyps weiter. Besonders Hauptschulen im ländlichen Raum müssen wegen fehlender Schüler geschlossen werden. Diese Entwicklung wird sich unter dem Einfluss des demographischen Wandels in den kommenden Jahren noch verschärfen. Es droht eine kulturelle Versteppung des ländlichen Raums.

Abhilfe kann ein neuer Schultyp bringen: Die Regionalschule. Sie vereinigt Haupt- und Realschule und bezieht regionale Gegebenheiten und Möglichkeiten in die Gestaltung von Unterricht und Schulleben ein. Der neue Typ kann sowohl die Qualität des Bildungsangebots als auch die Erreichbarkeit des Haupt- und des mittleren Bildungsabschlusses in Wohnortnähe gewährleisten.

In Rheinland-Pfalz wurden Regionalschulen bereits 1997 erfolgreich eingeführt. Der neue Typ wurde hervorragend angenommen. Die Schulstandorte in den Regionen sind auf lange Sicht nicht mehr gefährdet.

Kooperationsmodell der Regierungskoalition in Bayern

Mit der Einführung des Kooperationsmodells will Bayern an einem Standort eine eigenständige Haupt- und Realschule unter einem Dach zulassen. Im Unterschied zu einer normalen Realschule muss in der des Kooperationsmodells auf Dauer nur die Zweizügigkeit gesichert sein.

Mit dem neuen Modell hält Bayern ideologisch am dreigliedrigen Schulmodell (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) fest und vergibt die Chance eine grundlegende Antwort auf den demographischen Wandel zu geben. Im Vergleich zum Regionalmodell von Rheinland-Pfalz hat es weniger Flexibilität und wird die Schulstandortfrage im ländlichen Raum nicht dauerhaft lösen.

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FN 29.05. Weiterer Aderlass für die Hauptschule