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2. Februar

Verlust des Stimmkreises Fürth-Land


Mitgliederversammlung in Obermichelbach

Freie Wähler machen Front gegen den Verlust des Stimmkreises Fürth-Land

Der Landkreis Fürth verliert politisches Gewicht.

Verschiebungen in der Bevölkerungsverteilung der Regierungsbezirke Bayerns haben ergeben, dass Oberbayern bei den Landtagswahlen 2008 einen Stimmkreis hinzugewinnt und Mittelfranken einen abgeben muss. Nach dem Willen der Staatsregierung soll der Stimmkreis Fürth-Land auf die Stimmkreise Neustadt Aisch und Fürth Stadt aufgeteilt werden. Ein solcher Schritt darf nur im Notfall vorgenommen werden, da laut Bayerischer Verfassung jeder Landkreis und jede kreisfreie Gemeinde einen eigenen Stimmkreis bilden soll.

"Warum muss ausgerechnet der Stimmkreis Fürth-Land das Opfer sein?", fragt der Vorsitzende Franz X. Forman, "Nur die Stimmkreise Neustadt Aisch, Fürth Stadt und Erlangen Stadt schwächeln in der Wählerstatistik." In den genannten Kreisen liegt die Zahl der Wäh­lerinnen und Wähler deutlich unter 100.000. Gefordert sind für einen künftigen Stimmkreis 128.000. "Die CSU plant anscheinend mit Blick auf die eigenen Pfründe eine möglichst 'schmerzfreie' Lösung.", vermutet Forman, "MdL Gabsteiger tritt 2008 nicht mehr an. Mit der Auflösung des Stimmkreises Fürth-Land wird also kein aktiver Man­datsträger arbeitslos." "Mit der Aufteilung verliert der Landkreis sein politisches Gewicht. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Fürth werden in der Stadt Fürth oder im Landkreis Neustadt untergehen.", beklagt Stephan Buck (FW-Vorstand). "Wird mit dem Verlust des Stimm­kreises das Ende unseres Landkreises eingeläutet? Fahren wir gar bald mit Neustädter Kennzeichen?", provoziert der Fraktionsvor­sitzende im Kreistag Fritz Biegel.

Die Freien Wähler favorisieren eine andere Lösung: Die schwachen Stimmkreise Erlangen Stadt und Fürth Stadt sollten zusammengelegt werden. Im Kernbereich der Städte leben jeweils ca. 70.000 wahlbe­rechtige Bürgerinnen und Bürger. Damit liegt der neue Stimmkreis Erlangen-Fürth mit gut 140.000 moderat über der Zahl 128.000. Die umliegenden Gemeinden der Städte könnte man wieder den Land­kreisen Fürth und Erlangen/Höchstadt zuschlagen, zu denen sie struk­turell gut passen. "Eine solche Lösung verbindet mehrere Vorteile.", resümiert Forman, "Durch den Zuwachs erzielen die beiden Land­kreise Erlangen und Fürth ebenfalls die geforderte Wählerzahl. Ins­gesamt erhält man so eine ausgewogenere Stimmkreisverteilung. Die ländlichen Bereiche behalten ihre Identität und werden nicht von einer Großstadt geschluckt. Wie in der Verfassung gefordert, wird keine ge­wachsene kommunale Struktur zerschlage.".

Fürther Nachrichten

 

stimmkreis.pdf - Stimmkreis Fürth-Land112 KB