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Demografischer Wandel

Vortrag 2


Den demografischen Wandel positiv denken
Dr. Klaus Zeitler


Der demografische Wandel ist mittlerweile in der Realität angekommen. Dennoch ist die öffentliche Debatte darüber immer noch geprägt von Panikmache und Untergangsszenarien.

Um die politischen, gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen anzugehen, gilt es, der Realität ungeschminkt ins Auge zu sehen. Die Bevölkerungszahl wird schrumpfen, der Anteil älterer Menschen wird stark ansteigen und die Altersschichtung der Bevölkerung wird eine völlig andere werden, als wir sie bisher kennen. Mit dem demografischen Wandel geht ein Wertewandel einher, der in vielfältigen Zusammenhängen des gesellschaftlichen und politischen Lebens spürbar sein wird.

Wie jede Veränderung birgt auch die demografische Entwicklung Chancen.

Die demografische Entwicklung erzwingt ein Umdenken in Fragen der regionalen Kooperation. Neue Konzepte der öffentlichen Daseinsvorsorge und Infrastrukturbereitstellung sind langfristig nur im interkommunalen Dialog sicherzustellen. Das Leitmotiv des uneingeschränkten Wachstums und die damit verbundenen kommunalen Handlungsstrategien - mehr Einwohner durch mehr Baugebietsausweisungen, mehr Arbeitsplätze durch mehr Gewerbegebietsausweisungen - hat sich vor allem in den strukturschwachen peripheren Gebieten längst überholt.

Wenn wir die Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringen wird, annehmen wollen, brauchen wir andere Leitbilder und neue Zielvorstellungen. In der aktiven Veränderung der Strukturen und des Zusammenlebens liegt die Chance für ihre Neugestaltung. Dazu gilt es, den Faktor Demografie in allen Politikfeldern mitzudenken und Anpassungsstrategien zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten und miteinander zu verzahnen. Auf diese Weise eröffnen sich neue Perspektiven und Zukunftsaussichten, die nicht den Untergang zum Thema haben, sondern die konstruktive Weiterentwicklung bestehender Strukturen. Dass auch diese Sichtweise in der Realität angekommen ist, zeigen viele aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis.