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Forderung der Freien Wähler könnte Wirklichkeit werden

Forderung der Freien Wähler könnte ab Dezember Wirklichkeit werden

Es klang alles so viel versprechend als die Fürther Nachrichten im Februar verkündete "Dichteres Busnetz im Kreisnorden". Ende März hieß es dann gar, dass zwei neue Buslinien künftig den Bahnhof  Siegelsdorf über Puschendorf, bzw. Obermichelbach mit Herzogenaurach verbinden werden. Der Leser musste annehmen, dass die von den Freien Wählern Puschendorf seit 2002 geforderte Linie bereits beschlossene Sache ist und demnächst im Fahrplan verankert wird. Eltern fragten gar bereits bei der Gemeinde nach, ob sie ihre Kinder nun bei der Realschule in Herzogenaurach anmelden könnten. 

Völlig überrascht waren nur die gewählten Vertreter in Kreistag und Gemeinderäten der betroffenen Gemeinden, denn keiner wusste davon etwas und diese müssen schließlich über die Finanzierung entscheiden.

Doch springen wir ein bisschen zurück.  Unmittelbar nach der Kommunalwahl 2002 beantragten die Freien Wähler eine Umfrage zur Feststellung des Bedarfes für eine Busverbindung nach Herzogenaurach. Die Resonanz war enorm, so dass Puschendorf zusammen mit anderen Nachbargemeinden beim Landratsamt vorstellig wurde. Ein Arbeitskreis wurde gegründet, an dem von Puschendorfer Seite neben Bürgermeister Kistner auch der dritte Bürgermeister Stephan Buck teilnahm. Die Arbeitsgruppe plante intensiv die Möglichkeiten bis hin zu einem fertigen Fahrplankonzept. Insbesondere die Idee einer Verlängerung der Herzogenauracher Stadtbuslinien über Obermichelbach, bzw. Puschendorf und Tuchenbach zum Bahnhof Siegelsdorf wurde dort maßgeblich entwickelt. Auch von Herzogenauracher Seite war nämlich der Wunsch nach einer Anbindung zu den schnellen Regionalexpresszügen in Siegelsdorf vorhanden. Doch fanden zwischen den Landkreisen nie politische Verhandlungen statt.  Teilnehmer vermuteten hierfür eine enorme Blockadehaltung aus dem Landratsamt, da die Linien mittelfristig auch eine Minderung der Schülerzahl an der  Zirndorfer Realschule bedeutet hätten. 

2003 wurde die Arbeit dieses Gremiums dann mit einem lapidaren Handstrich der Landrätin beendet. Obwohl nie nachprüfbare Zahlen auf dem Tische lagen wurden damals finanzielle Gründe vorgeschoben. Wer nun kurz vor den Kommunalwahlen die Idee wieder ausgegraben hat und  öffentlichkeitswirksam bereits Ergebnisse verkündet, wollte auf Nachfrage niemand zugeben.  

Es müssen jedoch im Kreistag und den einzelnen Gemeinden erst noch Mehrheiten für die Finanzierung gefunden werden. Dies wäre leichter, wenn endlich Zahlen auf den Tisch kommen. "Statt in einer Pressekonferenz vollmundig unausgegorene Sensationen zu verkünden, hätte man im Landratsamt besser endlich seine Hausaufgaben gemacht&", so Buck auf der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler. 

Wenn es nach den Freien Wählern geht, sollte die Busverbindung, Finanzierbarkeit vorausgesetzt, jedenfalls tatsächlich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 an den Start gehen. Der Weg dorthin ist allerdings noch genauso holprig, wie die Straße nach Herzogenaurach.