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2 Varianten werden diskutiert

Verkehr in der Höfener Straße zu schnell unterwegs

Messungen in der Höfener Straße haben nun bewiesen, was die Anwohner dort schon länger bemängelt haben. Es wird in der Einfallsstraße aus Herzogenaurach erheblich zu schnell gefahren. Grund dafür ist sicherlich die leicht abschüssige gerade Strecke, die sich erst oberhalb der Einmündung Gartenstraße etwas verengt. Bis dahin ist der Autofahrer aber schon an zwei Einmündungen und einer Schulbushaltestelle vorbeigefahren.

Die Messungen haben ergeben, dass auf Höhe der Baumschule Popp fast ein Drittel der Autos noch über 63 Km/h fahren. Einen Wert, den man nur als erschreckend bezeichnen kann. Die Diskussion über verkehrsberuhigende Maßnahmen dort geht schon in die Mitte der 90er Jahre zurück. Schon damals beschloss der Gemeindrat eine damals sehr in Mode gekommene Aufpflasterung vorzunehmen. Ein solcher Bremshügel wurde aber nie gebaut. Die Messungen und die Tatsache, dass im oberen Bereich der Höfener Straße sowieso der Belag erneuert werden muss, nahm der Gemeinderat nun zum Anlass über andere Möglichkeiten nachzudenken. Verkehrsinseln wurden verworfen, weil der vorhandene Platz für eine effektive Lösung nicht ausreicht und PKW nicht wirklich verlangsamt würden. Herausgekommen wäre bestenfalls eine ähnlich amüsante Insel, wie beim Veitsbronner Rewe-Markt.

In der engeren Diskussion sind derzeit zwei Varianten. Ein Vorschlag aus den Reihen der SPD-Fraktion, der eine radikale Verengung der Fahrbahn vorsehen würde und ein Vorschlag der Freien Wähler auf Umbau der Tuchenbacher Kreuzung. Für den SPD-Vorschlag sprechen der zweifelsohne eintretende Bremseffekt und die geringeren Kosten. Zu befürchten ist aber, dass hier eine äußerst gefährliche Unfallsituation entstehen wird, wenn die ortseinwärts fahrenden Fahrzeuge das Hindernis zu spät sehen und mit relativ hoher Geschwindigkeit darauf fahren oder bei einem plötzlichen Ausweichmanöver mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstoßen.

Der Freie Wähler Vorschlag wäre da sicher eleganter und ungefährlicher, wenngleich wohl etwa 15.000 € teurer. Die Fahrzeuge von und nach Tuchenbach erhalten eine abknickende Vorfahrt. Der Verkehr aus Höfen bekommt ein Stopp-Schild. Ein kleiner Umbau, vergleichbar der Kreuzung in Cadolzburg – Schwadermühle, beendet die lange Gerade. Alle Fahrzeuge, die schon hier langsamer fahren müssen, werden auf dem kurzen Stück bis zum Ortschild dann auch nicht mehr beschleunigen und gesittet nach Puschendorf einfahren, so die Gedanken der FW-Fraktion.

Das nächste Wort hat nun das Straßenbauamt als Verkehrsaufsichtsbehörde, bevor der Gemeinderat weiter darüber berät.