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2004

Mobilfunkmast bestürzte die Mitglieder des Gemeinderates

Schon im Jahr 2001 fragten die Freien Wähler "Ist das die Entwickung?" Der geplante Turm wäre zwar nicht auf der Kirchturmspitze gestanden, hätte sie aber von hinten überragt

Mit einem erschreckenden Bauantrag sah sich der Gemeinderat in seiner Juli-Sitzung konfrontiert. Auf einem Privatgrundstück im Schießhausweg sollte ein 30m hoher Mobilfunkmast installiert werden, der - so die Betreiber- zur Versorgung der Fahrgäste auf der Bahnstrecke Würzburg-Nürnberg dienen soll.

Die Dimensionen des Mastes, der mit seiner Spitze etwa auf die Höhe der St.-Wolfgangskirche gekommen wäre, ließen aber auch eine Abstrahlung nach oben befürchten. Die Sendeanlagen wären etwa auf Höhe und in unmittelbarer Nähe zu Kindergarten und Arztpraxis angebracht gewesen. Trotz der noch immer nicht geklärten Gefahrenlage solcher Masten, sprachen sich die Gemeinderäte zum Schutz der Bevölkerung, einstimmig gegen die Baugenehmigung aus.

Gerade bei der Zielsetzung einer Versorgung der Bahnstrecke war auch den Handybefürwortern im Gemeinderat völlig unverständlich, warum für eine solche Anlage kein Standort außerhalb bebauter Gebiete gewählt wird, wie es sie ausreichend zwischen Kirchfembach, Puschendorf und Siegelsdorf gibt.

Dieser Mobilfunkturm hätte dann nach kurzer Zeit auch die Fotomontage auf dem Titelbild der FW-Rundschau 02/2001 und damit die schlimmsten Befürchtungen einer weiteren rücksichtslosen Entwicklung dieser Kommunikationstechnologie erfüllt.

Zwischenzeitlich erreichte die FW-Fraktion aber ein Brief des betroffenen Grundstückseigentümers, dass auch dieser selbst mit einem Turm in dieser Form nie einverstanden gewesen sei und dass der Plan von den Betreibern an ihm vorbei in den Gemeinderat gelangt ist. Die Verhandlungen wurden von seiner Seite beendet, nachdem auf seine Forderungen hinsichtlich, Höhe, Abstrahlwinkel und – Einhaltung strengerer Grenzwert nicht eingegangen wurde.